Ich habe im Rahmen des Karnevals der Rollenspielblogs zum Thema Orte und Locations einen zweiten Beitrag geschrieben (der erste findet sich hier), diesen diesmal aber über die Teilzeithelden veröffentlicht, für die ich regelmäßig schreibe.
Im Grunde geht es dabei um drei Beispiele für klassische Fantasy-Orte (den Marktplatz, die Trollbrücke und den Magierturm), die sich als moderne Variante in der Sechsten Welt wiederfinden.
Hier der volle Beitrag
Wer es noch nicht gelesen hat, sollte es beizeiten mal tun.
Wer kennt das nicht? Die Runner müssen untertauchen oder jemanden vorübergehend in Sicherheit bringen. Entweder einer der Runner hat sowieso immer ein Ohr auf der Straße in Bezug auf ein sicheres Versteck oder aber man kontaktiert den Schieber der Runde, der mal eben schnell etwas klarmachen muss. So oder so: Es wird ein Unterschlupf gebraucht.
Solace. Das Wort hatte in meinen Ohren immer einen tollen Klang. Ich bin vor vielen Jahren mal darauf gestoßen, als ich den Versuch unternahm, die Drachenlanze zu lesen. Der Versuch ist nach wenigen Kapiteln gescheitert, das Wort, der Name und der Ort blieben aber.
Was für mich eigentlich immer schon zum dystopischen Setting von Shadowrun gehörte (zugegeben, so dystopisch ist es eigentlich nicht), war der Slum-Basar. Ein Platz oder eine Gasse, gefüllt mir Verkaufsständen und Menschen, im Grunde wie auf einem echten Markt oder Suq und auch so, wie wir es gerne mal in Fantasy-Szenarien treffen. Hier gibt es Dinge, die man in den Geschäften der beleuchteten Innenstadt nicht findet wie auch Kunden, die aus gutem Grund gerade hier kaufen.
Underdogs leben - wie Shadowrunner auch - am Rande der Gesellschaft. Und Seattle bietet in der 6. Welt eine Menge "Rand". Am prominentesten ist vermutlich der Ork-Untergrund, aber eben auch die Barrens in Puyallup und Redmond haben viel Rand oder viele Nischen zu bieten, in denen sozusagen alternatives Leben gedeihen kann.