Dienstag, 12. November 2013

Glaube und Zuversicht? In den Barrens?

Was für mich eigentlich immer schon zum dystopischen Setting von Shadowrun gehörte (zugegeben, so dystopisch ist es eigentlich nicht), war der Slum-Basar. Ein Platz oder eine Gasse, gefüllt mir Verkaufsständen und Menschen, im Grunde wie auf einem echten Markt oder Suq und auch so, wie wir es gerne mal in Fantasy-Szenarien treffen. Hier gibt es Dinge, die man in den Geschäften der beleuchteten Innenstadt nicht findet wie auch Kunden, die aus gutem Grund gerade hier kaufen.


Für so einen Ort gab es in meinen Abenteuern immer zwei Gegenden: Entweder in den Seitengassen am Rande des jeweiligen CBD oder in den Barrens. Aus dieser Idee entstand die Faith Road.

Die Bilder in meinem Kopf dazu wurden von vielen Dingen inspiriert. Da ist zum Beispiel das Bild vom Shadowrun Spielleiterschirm der zweiten Edition von Janet Aulisio (neben Jeff Laubenstein einer der beiden Künstler, die Shadowrun für mich grafisch im Besonderen geprägt haben). Dann sind da Eindrücke aus Mad Max (Bartertown), Firefly (die Treffen mit Badger auf Persephone) und natürlich Star Wars (Mos Eisley)...

Weniger eine Straße als mehr ein kleiner Stadtteil, der sich einfach so seinen Platz in den Redmond Barrens etabliert hat. Dabei ist die Faith Road nicht bedeutender als andere Flecken in den Barrens, es sollte nur einer von vielen sein, mit einem eigenen kleinen wirtschaftlichen und sozialem Ökosystem und natürlich einer eigenen Hackordnung mit einer Person an der Spitze - Boulder.

Zwei oder drei Abenteuer führten die damalige Kampagne in die Faith Road und ich weiß von mindestens einer Runde, die den Ort ebenfalls bespielt hat.

Als ganzes entstanden ist die Faith Road erstmals in dem Abenteuer Levels of Being, das ich unbedingt noch mal komplett ausformulieren muss (und hier veröffentliche) - ich will hier also nicht zuviel darüber verlieren. Die Charaktere haben sich in die Faith Road begeben und dort unauffällig etwas Beinarbeit ableisten müssen. Sie waren zwar keine Konpinkel, aber einfach nicht genug Gossenpunk für den Ort, so dass es echt schwer für sie wurde, das soziale Gefüge vor Ort zu durchdringen.

Später gab es dann noch einen Run, der sie wieder hin führte und sie einen Straßendoc vor Ort aufsuchen ließ. Ich erinnere mich an eine Szene mit einer Granate und viel Blut... Es wurde ziemlich häßlich.

So oder so lohnt ein Besuch auf jeden Fall!

Wie schon beim Jackhammer Castle, habe ich die Faith Road vor ein paar Jahren in der Shadowhelix eingekippt.

>> http://shadowhelix.pegasus.de/Faith_Road



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