Samstag, 22. August 2015

#RPGaDAY2015 - 22 - Ideale Spielumgebung

Der Monat August steht im Zeichen von #RPGaDAY2015 und so gibt es jeden Tag einen Beitrag von mir, der sich mit einer der 31 Fragen beschäftigt. Mehr über die Hintergründe und den Initiator findet sich hier.





Perfect gaming environment

Mit dem Perfektionismus ist das so eine Sache.


Ich bin derzeit und vor allem in Sachen Spielumgebung zwiegespalten. Und das immerhin schon seit gut 5 Jahren. Ich würde viel lieber am Tisch mit Freunden sitzen und das Rollenspiel sozusagen auf die althergebrachte Weise zelebrieren. Ich bin aber gezwungen Kompromisse einzugehen, die mir dies zumindest auf wöchentlicher Basis (z.B. im Verein) nicht ermöglichen. Ich sehe es also schon als Ideal an, meine Mitspieler überhaupt räumlich in der Nähe zu haben, ob nun am Esstisch, auf der Couch oder einer Picknickdecke ist mir dabei fast egal.



Online-Spielumgebung

Betrachte ich das aber von der Seite, wie es eben im Moment hauptsächlich geht, nähere ich mich nach und nach meinem Idealzustand im Online-Rollenspiel. Ich spiele Rollenspiele von meinem heimischen Schreibtisch aus, am Rechner sitzend, mit Köpfhörer, Mikrofon und mitunter einer Kamera. Darüber habe ich schon verschiedentlich geschrieben und gevloggt.



Was den möglichen Idealzustand angeht, hat sich mein Schreibtisch zwischenzeitlich vergrößert, so dass ich mehr Platz zur Verfügung habe, auf dem ich Bücher oder Notizzettel ablegen kann. Es ist aber noch Luft nach oben. Folgendes könnte noch verbessert werden:

  • Mein Rechner hat einen 13-Zoll-Bildschirm. Damit sind weitere 19 Zoll verbunden. Idealerweise wird der externe 19-Zoll-Bildschirm durch mindestens 24 Zoll ersetzt. Und wenn Apple mal dafür sorgen würde, dass der Window Manager unter der zusätzlichen Last einer externen Grafikkarte nicht laufend abstürzen würde, würde sich sogar ein weiterer Monitor anschließen lassen.
  • Ich verwende bisher einen einohrigen Kopfhörer. Teamspeak (mein bevorzugtes Kommunikationswerkezeug) bietet die Möglichkeit der räumlichen Anordnung der Gesprächspartner. Ich könnte also meine Gruppe in sofern um mich platzieren, dass ich Mitspieler neben, vor oder hinter mir platziere - vermutlich ein einfacher und hilfreicher Schritt in Richtung Immersion. Dazu bedarf es aber eben eines Stereo-Kopfhörers und der Prämisse für den Kauf des Einohr-Kopfhörers folgend sollte das neue Gerät "offen" gestaltet sein.
  • Roll20 (mein bevorzugter Online-Spieltisch) bietet eine ganze Menge an Möglichkeiten für die Gestaltung des Spielabends. Dazu gehören einfache Dinge, wie das Einfügen von Karten, Markern oder Bilder oder wie das einspielen von Musik, aber Charakterblätter oder die individuelle Anpassung der Bedienung sind möglich. Für die letzten beiden Punkte bedarf es allerdings zum einen einer bezahlten Mitgliedschaft und der Kenntnis darüber, wie man derartiges programmiert.
Das sind im Moment drei Punkte, die ich gerne verbessert sähe, aber so schnell sicherlich nicht werde verbessern können. Ein Ideal ist aber vor allem auch deshalb ein Ideal, weil es sich eben nicht (so ohne weiteres) erreichen lässt. Es Bedarf immer eines Kompromisses zwischen Ideal und Demut.

Hier mal ein Bild meines aktuellen Aufbaus, meiner "Battlestation".









Kommentare:

  1. Nutzt Du online den auch so Spielereien wie Fog of war?

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    1. Nein, da ich in der Regel nicht mit Karten arbeite.

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